Hallo Matthias,
technisch gesehen wäre das kein Problem, da die Messung der Fahrgeschwindigkeit über verschiedene, meist kombinierte Methoden (zur Steigerung der Messgenauigkeit) verwendet werden, die sich aus der Drehzahl von der Antriebsache (Drehzahlsensor) und/oder des Getriebes (Hall-Sensor im Differential des Getriebes) und/oder aus dem ABS-System ableiten. Somit kann man klar feststellen, wann der Wagen rollt (und somit fährt
) und Pausen des Fahrens klar ermitteln.
Laut v=s/t sollte t nur die Zeit sein, in der die Achse des Fahrzeugs sich dreht. Die Strecke s wird ja auch nicht, während das Fahrzeug still steht (keine rollende Achse), verringert bzw. vergrößert.
Mir ist also die Berücksichtigung der Zeit, in der der Motor (egal ob E-Motor und/oder Verbrennungsmotor) zwar läuft, aber keinen Antrieb der Antriebsachse bewirkt, wie gesagt schleierhaft für die Ermittlung der tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeit. Pausen, egal ob durch stehen aufgrund von Verkehrsbedingungen oder durch gewollte Pausen, sollten keinen Einfluss auf die Durchschnittsgeschwindigkeit haben.
Beste Grüße
Helmut 